17. Rabenbrücke

17. Rabenbrücke

Die Rabenbrücke ist neben der Tobiasbrücke die zweite Verbindung über den Hauptfehnkanal. Der Name leitet sich nicht etwa von den gleichnamigen Vögeln ab, sondern bezieht sich auf den Standort der Brücke in unmittelbarer Nähe zum früheren Wohnhaus der Familie Rabe („Ravenhuus“), die hier im 18. Jahrhundert lebte. Seit 1790 ist die Bezeichnung „Raven-Brücke“ nachweisbar. Ein Gar reit Severiens (Rabe) soll der erste zu¬ständige Brückenmeister gewesen sein.
Ursprünglich stand hier im Verlauf der Landstraße von Marienheil nach Potshausen eine Holzbrücke. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde sie durch eine Eisenkonstruktion ersetzt. Am 23. April 1945 wurde dieselbe während der Kampfhandlungen in Potshausen von der deutschen Wehrmacht gesprengt. Ende 1948 konnte die heutige Rabenbrücke dem Verkehr wieder übergeben werden.