18. Tobisbrücke

18. Tobisbrücke

Ende des 18. Jahrhunderts war an dieser Stelle auf zeitgenössischen Karten eine Brücke eingezeichnet, die „Holterbrücke“ oder „Moor-Brücke“ genannt wurde. Sie überspannte den Hauptfehnkanal, der in der Zeit von 1769 bis 1781 gegraben worden ist, und zwar in Hohe des nach Rhaude führenden Weges. In alter Zeit verband sie Holtermoor über den Kirchweg mit Rhaude.
Benannt wurde die Brücke nach ihrem ersten Wärter Tobias Toben, der 1770 von der Rhauderfehn Compagnie „bei der Zugbrücke des Fehnkanals auf dem Holtermoor“ eine Stelle in Erbpacht erhielt.
Die alte Klappbrücke aus Holz  wurde 1945 durch Kriegseinwirkung erheblich beschädigt. Nach einer behelfsmäßigen Reparatur knickten kurze Zeit später beide Waagebalken der Wippe beim Öffnen ab, so dass die Brücke nur noch mit zwei Flaschenzügen geöffnet werden konnte.
Beim Ausbau der Kreisstraße im Jahre 1953 wurde die Tobiasbrücke um 400 Meter weiter nach Norden verlegt. Für den Neubau der Klappbrücke benötigte man damals fast 28 Tonnen Stahl.